TV Gelterkinden

Citius, Altius, Fortius – Schneller, Höher, Stärker

  1. Was hat ein U2 Konzert mit dem LGO-Trainingslager gemeinsam? Innert nur zwei Tagen sind alle Tickets ausverkauft. Dieses Jahr hat man sich mit allen Riegen der LGO auf ein gemeinsames Trainingsprogramm geeinigt. Dies war ein toller Entscheid, da gross und klein zusammen auf Platz trainierten und man zusammen die Freizeit gestalten konnte.
  2. Montag
    1. Bei schönstem Wetter sind wir mit dem Zug von Gelterkinden nach Tenero gefahren. Zur grossen Verwirrung hatte die SBB uns einen verspäteten 1. Aprilstreich gespielt. Wir durften von Olten nach Luzern mit einem Testzug fahren, was sicher toll war, logistisch aber eine Herausforderung. Mit 60 schweren Gepäckstücken, 40 Kick- & Long-Boards und 2 Velos war das Chaos vorprogrammiert. Wir schafften das Umsteigen ohne, dass die SBB eine Verspätung einfuhr !
  3. In Tenero folgten schon die ersten Trainings auf den wunderbaren Anlagen des Centro Sportivo. Mit Ausblick auf den Lago Maggiore und den umliegenden Schneebergen testeten wir die ersten Würfe mit Bällen und Kugeln, sprinteten aus den Startblöcken und übten uns im Weitsprung.
  4. Die Kids hatten sich schnell auf dem Gelände eingelebt. Die Grossen kümmerten sich um die Kleinen und umgekehrt. Nach 2-3 Stunden Sport knurrt jeder Magen, und alle freuten sich auf das leckere Abendessen in der Sportkantine.
  5. Bei Regine und Hans gibt es nie Langeweile. Am Abend gingen die jüngeren AthletInnen in die Turnhalle und liefen die Tenero-Staffete (Scheren - Stein - Papier) und spielten Angry Birds. Die älteren Athleten erkundeten die Leichtathletikhalle und trainierten die ersten Hürdenläufe.
  6. Für das Leiterteam (Regine, Sina, Nicola, Hans, Jörg, Andrea, Ursi, Bili) ist der erste Abend immer eine grosse Unbekannte. Da wir dieses Jahr viele Neulinge hatte, wussten wir nicht wie viele Heimweh- und „Überdrehfälle“ es geben wird. Sina kümmerte sich liebevoll um die Heimwehfälle. Handy einsammeln war ein gutes Rezept.
  1. Dienstag
    1. Beim Frühstück wurde uns die 1. Schicht zugeteilt. Das hiess Punkt 07:05 Besammlung vor der Unterkunft zum Morgen-Jogging. Alle nahmen eine Runde (1 km) auf der Finnenbahn unter die Füsse. Da waren die Beine noch locker und anschliessend alle wach und munter.
  2. Leider war das Wetter nicht mehr so sonnig und warm wie am Vortag.
  3. Den kalten Temperaturen zum Trotz übten sich die Kids in allen leichtathletischen Disziplinen mit viel Elan.
  4. Nach langen Diskussionen entschieden wir uns das Programm wie geplant weiter zu ziehen, Wettervorhersage hin oder her. Eine Gruppe fuhr mit Sina, Ursi und Andrea auf den Cardada. Eigentlich hätte man von der Aussichtsplattform den höchsten und tiefsten Punk der Schweiz sehen sollen. Jedoch liessen es die Wolken nicht zu. Eine zweite kühne Gruppe nahm den Aufstieg mit Regine, Bili und Nicola zur Verzasca Staumauer und anschliessend bis nach Lavertezzo unter die Räder. Von der historischen Brücke liessen die kleinen und grossen Lausbuben einen monströsen „Gwägi“, welchen sie aus dem Bachbett raufgeschleppt hatten in die Verzasca plumsen.
  5. Nach dem feinen Nachtessen, erlebten wir ein interessantes Tischtennis-Rundlauf-Turnier, welches die Melvin-Brothers klar für sich entschieden hatten.
  6. Mittwoch
    1. Die Wetterverhältnisse am Mitwoch hatten uns gezwungen unsere Trainingslokalität zu ändern. Mit der gesamten LGOschaft pilgerten wir in die Leichtathletik Halle. Die ist jedes Jahr ein spezielles Erlebnis, hauptsächlich für die Jüngeren. Zusammen mit dem LV Therwil haben wir die Anlagen geteilt und konnten so auch von einander profitieren.
    2. Bei garstigen Bedingungen lernten wir am Nachmittag mit dem Kajak, dem Kletterseil und dem Pfeilbogen umzugehen. Bei 5° C Wassertemperatur war das Kentern des Kajaks eine ungemütliche Sache. Auch die Bogenschützen mussten ihre Hände warm halten, weil sonst die Pfeile ins Juhee schossen. Aber niemand beklagte sich, alle hatten ein Lächeln im Gesicht, auch wenn die Zähne klapperten.
    3. Zur Abrundung des Tages gab es eine Massageeinheit, bei der sich die Kids die Waden kneteten. Bei Härtefällen musste hie und da eine Leiterperson eingreifen, um auch die letzten Verhärtungen zu lösen. Die Jüngeren durften anschliessend einen Film schauen und die Älteren zogen sich in die Zimmer zurück um Champions Leage zu schauen oder einfach zum Gamen.
  7. Donnerstag
    1. Der Donnerstag kündigte sich als frühlingshafter Tag an. Uns allen tat die Sonne gut. Sie trug zusätzlich zur hervorragenden Stimmung bei. Obwohl die Kids nach 3 intensiven Trainingstagen müde waren, zeigten alle einen mega Effort. Der Tag hatte es trainingstechnisch wirklich in sich. Morgenjogging, ausgedehntes Einlaufen, 2 Trainingslektionen am Morgen. Spiel, eine Trainingslektion, Staffel Training mit einer Americaine (jeder 5 x 80 = 2‘400 m) am Nachmittag. Obschon die Intensität bezüglich der anderen Tage höher war, zeigten die Kids bis zu Letzt einen phänomenalen Einsatz. Selbst beim Zusatzangebot nach den Trainings, beim Beachvolleyball machten über 14 Kids mit. Einige zogen die Badehosen an und die a Abgehärtetsten gingen sogar in den See baden. Vera schwamm zum Floss und Simea vergnügte sich eine Viertelstunde im Wasser. Zum Glück war es schön warm und man konnte sich wieder aufwärmen.
    2. Als wenn wir uns nicht schon genug bewegt hätten stand Tennis und Smolball als Abendaktivität auf dem Programm. Nach einem Marathontag in den Beinen und Armen fanden die AthletInnen jedoch ungebremste Bewegungsfreude, eine weitere Sportart auszuüben. Roman, Michèle und Regine übernahmen das Zepter und organisierten lustige Tennisrundläufe. In der überhitzen Turnhalle kamen wir nochmals so richtig zum Schwitzen. An diesem Abend kehrte rasch Ruhe ein.
  8. Freitag
    1. Ein letztes Mal joggten wir vor dem Frühstück.
    2. Bei strahlender Sonne und wolkenlosem Himmel nahmen wir ein bisschen wehmütig das letzte Einlaufen und Training in Angriff. Bei der letzten Lektion durften die Kinder wählen, ob sie lieber Sprünge, Sprint oder Würfe trainieren wollten.
    3. Traditionsgemäss stand am Freitagnachmittag der Besuch im Lido in Locarno auf dem Programm. Auf Scooter Velos, Rollerblades oder Long-boards rollten wir der Promenade des Lago Maggiore entlang. Bei über 40 Kindern und Erwachsenen zog sich der Corso ziemlich in die Länge. Im Lido angekommen, löste Regine für jeden ein Spezial-Rutschbahn-Ticket. Sie hatte uns allen unter die Nase gebunden, dass jeder die Rutschbahnen besuchen „musste“. Mit dem Looping war Nervenkitzel und pure Angst vorhergesagt. Auch die Trichterrutsche hatte es in sich.
    4. Wieder zurück im Centro Sportivo konnte der Grillabend beginnen. Bei Spiel und Essen genossen wir den letzten Abend und fieberten auf den bunten Abend zu, welchen Michèle und Sina geplant hatten. An dieser Stelle bricht meine Berichterstattung ab, da ich leider mit zwei Silas und Karim auf den Notfall nach Locarno musste. Karim stand beim Rechen während des Weitsprungs auf einen Rechen und zog sich ein Loch im Fuss zu. Silas bekam zwischen Hauptgang und Dessert beim Fussball spielen einen Ball so an den Finger, dass dieser brach.
    5. Bunter Abend (Michèle)

In vier Gruppen kämpften die Kids und ihre LeiterInnen um die grössten Osterhasen. Bei der „Schwindligstafette“ vergassen alle ihren Muskelkater und einige auch ihre Orientierung. Anschliessend bewiesen jeweils drei Kinder, dass man auch zu dritt auf auf ein 10cm2 grosses Stück Papier stehen kann. Die LeiterInnen mussten beim Sportler raten nochmals ihr Gehirn aktivieren. Beim Spiel „Herzblatt“ wurde die Messlatte für zukünftige Partner/Partnerinnen hoch gelegt. Das blind Joghurt füttern, löste Lachsalven aus. Als krönender Abschluss entschieden die Tanz- und Songperformaces der Gruppen den Wettbewerb.

  1. Samstag
    1. Anstatt Jogging war Aufräumen angesagt.
    2. Den Rest des Morgens verbrachten wir mit Beachvolley, Fussball, Basketball und Kubb (Schwedenschach) spielen.
    3. Dieses Mal durften wir im Zug von Bellizona bis Gelterkinden sitzen bleiben. Angekommen in Gelterkinden verstreute sich die Menge in alle Himmelsrichtungen und das LA Trainingslager 2018 war Geschichte.
    4. An dieser Stelle gebührt speziellen Dank an Regine. Unermüdlich motivierte sie die Kids, organisierte das Programm und unterstützte uns Coaches mit ihrer fachlichen Kenntnissen. Auch Hans Aeschlimann wollen wir an dieser Stelle danken. Seit Jahren organisiert er für die LGO Unterkünfte, Anlagen, Essen und natürlich die beliebten LGO Lagershirts.
    5. Was wäre das Lager ohne Sina. Sina hatte einen 24/7-Job. Unermüdlich kümmerte sie sich um die Kinder. Half hier und dort. Pflegte Wunden, heilte Kinder, mit dem Sina-Spezial-Antiheimwehtrunk und leitete Trainings.
  2. Im Zug durften alle Kids ihre Meinung kund tun, was ihnen am besten gefallen hat. Hier sind einige Müsterlis:
    1. Egal, was wir taten es war immer Lustig mit der Gruppe (Uzi)
    2. Mir hat die ganze Anlage gut gefallen (Nevis)
    3. Dass mir Zyt mit de Kollege hei chönee verbringe (Xenia)
    4. S‘Kanu fahre isch trotz em schlächte Wätter mega cool gsi (Sinan)
    5. I ha s‘Vellofahre sehr geil funde, well obe hets ä huere geili Ussicht gha und dr Stei ab de Brugg abe schiesse isch luschtig gsi (Fabian).
    6. Am besten fand ich das Bogenschiessen (Lisa, Noah).
    7. Ich fand es in der Leichtathletikhalle am töllsten (Isabel)
    8. Ich fand den Lage erfrischend (Lars).
    9. Ich finde das Lager sehr abwechslungsreich, und sass man auch mal andere Sportarten machen darf (Alina).
    10. Ich fand das Joggen am Morgen am tollsten (Mia).
    11. Die Zusammenarbeit mit Kind und Leiter (Simi).
    12. Kugelstossen bei Hans fand ich am besten (Monica)
    13. Das Baden fand ich am besten und cool (Marisa, Tamara, Yanick).
    14. Mir hat Diskus am besten gefallen (Leonie).
    15. Ich fand das ganze Lager toll, aber der bunte Abend am besten (Lea)
    16. Ich fand es am besten, dass wir so viel in die Leichtathletikhalle durften (Carmen).
    17. Ich fand es super, dass wir im Haus wohnen durften (Jana).
    18. Das Kajak fahren war sehr toll, aber kalt. Die Badi dafür war etwas wärmer und waren alle mega nett, sogar die Leiter. (Emma)